Erste-Testfahrt mit Khaya

nun ging es also endlich los...wir sind gestartet und über Garmisch, nach Österreich= Biberwier-Nassereith-Zams, weiter in die Schweiz= Ramosch-Scuol-Crusch-Ftan-Celerina-Champfer-SilserSee-Maloja-Casaccia-Maira und weiter nach Italien gefahren.

Wir sind natürlich alles Landstraße gefahren und Dank Waze (Navi) hatten wir wieder eine Traumstrecke. Lediglich am Fernpass hatten wir etwas Verkehr, auf der weiteren Strecke waren wir zum Teil alleine unterwegs. In der Schweiz in Ftan machten wir kurz eine Pause, ein Käffchen gekocht, die Beine vertreten und die Gegend genossen.

Weiter ging es in Richtung Silser See. Der war komplett zugefroren und die wenigen Menschen auf der Straße waren dick eingemummelt mit Schal, Mütze und Handschuhen. Wir fuhren weiter über eine super schöne Serpentinenstraße nach Maloja bevor wir in Casaccia einen wahninns Blick auf eine Bergwand, die an G.O.T. der Wand der Nachtwache erinnert.

Weiter ging es endlich in wärmeres Gefilde, nach Italien. In Piuro machten wir Halt und suchten uns einen Campingplatz für eine Nacht. Wir waren beide doch ziemlich geschafft und auch müde und so war unser erstes Essen mit der Khaya, einfache Nudeln mit Pesto und einen Salat. Natürlich gab es auch ein, zwei Bierchen dazu. Das hatten wir uns echt verdient, zumindest denken wir das!😊🤔

Die erste Nacht in der Khaya! Nun der Campingplatz befindet sich in der Nähe eines Wasserfalls, das ist wirklich schön, jedoch in der Nacht, kommt einem der dann doch etwas lauter vor. Auch manche Hunde waren noch sehr kommunikativ. Mike schlief relativ schnell ein und ich lag da so in der Khaya (für mich ist das alles neu in so einem Dachzelt) und lauschte den Geräuschen der Nacht! Irgendwann schlief ich ein, wenn auch die Nacht etwas unruhig war, so habe ich dennoch relativ gut geschlafen. Mike war früh auf und kochte schon mal Kaffee (wie unangenehm😊). Nach einem Käffchen und der morgendlichen Körperhygiene ging es auch schon wieder los. Ziel war ja noch immer Lago Maggiore.

Zuerst fuhren wir noch am Lago di Mezzola und am Lago du Lecco vorbei, bis wir bei Sesto Calende endlich am Lago Maggiore waren. Wir fuhren am See entlang und Khaya war für einige wirklich der Hingucker. Also es braucht kein irres Cabrio mit lauter Musik und aufwendiger Lackierung.... es reicht Luxi mit Khaya und du stiehlst allen anderen die Show.😂 So standen wir an einer Ampel und ein italienisches Paar, konnte es gar nicht fassen was da stand. Der Mann zückte sofort sein Handy, ging auf uns zu und fotografierte wie wild unser Fahrzeug. Der Frau war das wohl etwas peinlich,😳 sie hielt einen gewissen Sicherheitsabstand.

Wir hatten ja bereits an der schweizer Grenze ziemlich nachsehende Blicke von den Zollbeamten erhalten. Das sollte noch besser werden.

In Lesa machten wir noch einmal eine kurze Rast und genossen die Sonne auf einer Parkbank.

Als wir auf die Schweizer Seite des Lago Maggiore kamen, wollten wir noch einmal einen Stopp machen, hatten aber dann auf dem Campingplatz nicht so tolle Erfahrungen gemacht und sind wieder weitergefahren. Jedoch ist vor dem Campingplatz ein super Parkplatz im Wald, den wir uns mal vorgemerkt haben.

Wir fuhren weiter Richtung Iseo, Lago de Iseo. Dort suchten wir erneut einen Campingplatz auf, direkt am See. Um uns rum waren entweder Dauercamper, feste Wohnwagen, oder es war leer. Wir waren bereits bei der Einfahrt in den Campingplatz schon die Attraktion. Später kam dann der Besitzer des Platzes extra noch einmal vorbei und schaute sich die Khaya noch einmal an. Nun war sie ja in ihrer vollen Schönheit (mit geöffneter Markise, Tisch und Stühle aufgebaut) zu bewundern.

Am nächsten Tag, hatte ich wieder das Käffchen bereits gekocht bekommen von meinem Mann. Mike mutierte echt zum Frühaufsteher!

Weiter ging es zum Gardasee. Auch hier machten wir die Erfahrung bei einem Zwischenstopp an einer Parkbucht, dass so eine „Weisware“ (7,40m Wohnmobil) neben uns kurz stand und meinte „schönes Teil habt ihr da“! 👍

Ich denke zum Gardasee muss man nichts mehr sagen, denn der ist für uns einfach immer eine Reise wert. Es war einiges auf den Straßen los, klar es war ja Ostersonntag. Was uns bereits an den ganzen anderen Seen aufgefallen ist, dass echt viele Radfahrer unterwegs waren, manche in fünfer oder zehner Gruppen. (Vor allem die Rennradl 🚴‍♂️). Nun ich muss sagen ich würde am Gardasee nicht auf der Straße mit dem Rad unterwegs sein wollen, da ging es echt manchmal knapp her und wir haben ja auch noch die Schaufel rechts außen montiert. Also aufpassen, keinen Radler auf die Schaufel nehmen. ☺️

Dank der App Park 4 night haben wir in San Lorenzo Dorsino einen super schönen Parkplatz gefunden, mitten in den Bergen mit einer sehr schönen Anfahrtsstrecke (Serpentinen) und den Blick auf die Dolomiten. Wir ruhten uns einwenig aus, machten ein kleines Nickerchen, danach haben wir uns etwas zum Essen gekocht, Käffchen hinterher und weiter ging es Richtung Heimat.

Dank unseren 3Apps, Waze, Park4night und Pocket earth, hatten wir immer wunderschöne, kaum befahrene Strecken und sehr ruhige Plätze gefunden.


Was man noch erwähnen sollte, wir haben trotz vielem Bergfahren einen Verbrauch von 9,8 Liter gehabt. Ich finde das für dieses Gewicht echt zufriedenstellend. Das Fahrzeug (unser Luxi) verhielt sich einwandfrei, sodass ich manchmal fast vergessen hatten, dass wir die Khaya hinten drauf haben.

Freue mich auf weitere Strecken, Abenteuer und Entdeckungen mit unserer Khaya.

    Über den Autor

    Hallo Zusammen,
    ich bin die Person, die ab sofort wohl mehr auf der rechten Seite von dem Hilux mit seiner super neuen Khaya sitzen wird. 🤔Die sogenannte Saftschupse, Stewardess, Fahrtbegeleiterin.👩🏻‍✈️... na ihr wisst schon...diejenige die wild mit ihren Händen in der Luft rumwirbelt 🙆‍♀️🙅‍♀️und die Notbeleuchtung, 🤦‍♀️Notausgänge und Sauerstoffmasken 🤷‍♀️erklärt.
    Safety first! ⛑

    Sabine

    BuGis.Camp Team

    Kommentare 9

    • Super schöne Strecke.

    • Da seit ihr ja richtig was gefahren in den wenigen Tagen 👍

    • Das Wetter hat ja super gepasst!

      • Ja das stimmt!

      • Ja, war super.

    • Na da hattet ihr ja eine ausgiebige Testfahrt. Schön das alles geklappt hat.

      • Ja, bis auf das Fahrwerk, hier werden wir was machen.

    • Super Bericht, danke fürs teilhaben lassen. Wünsch euch beiden noch ganz viele tolle Abenteuer.